Psychologische Astrologie                                                 Beratung & Coaching


Auszüge aus dem Buch  "Befreiung vom Schicksalszwang"  von Hermann Meyer:

                            Die Astrologie hat auch heute noch immer viel zu sagen,

denn die einseitig kausal-mechanistische Orientierung gegenwärtiger Wissenschaft,

- auch der Wissenschaften vom Menschen -

 und ihr fast ausschliesslich rational-begriffliches Denken bedarf der Ergänzung durch ein Denken in Symbolen und Analogien 

sowie durch eine Weltsicht, welche die Stellung des Menschen im Kosmos wieder einbezieht.

 

Astrologie ohne Psychologie läuft Gefahr den Bezug zur Realität zu verlieren und die Verantwortung

für das eigene Schicksal auf die Sterne zu projizieren.

 

Ohne Psychologie verfügt die Astrologie über kein Wissen um die Funktionsweise und Gesetze der Seele,

kein Wissen um die Anpassungs- und Abwehrmechanismen, kein Wissen um die Natur des Menschen,

kein Wissen um die verschiedenen Auslebensformen einer Anlage. 

 

Ohne Psychologie muss Astrologie zwangsläufig abstrakt, sinnlos, dilettantisch und inhaltsleer bleiben.

Astrologie ist in einem solchen Fall nicht Mittel zu einem Zweck, nicht ein Weg zu einem Ziel, sondern Hobby, Zeitvertreib

und neurotisches Streben nach Anerkennung durch möglichst hohe Trefferquoten bei der Deutung.

Durch Ausklammerung von Ursachen der Probleme und der Lösungsmöglichkeiten wird durch diese Art der Astrologie

auch noch das Prinzip der self-fulfilling-prophecy in Gang gesetzt.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass sich manche Astrologen sogar den Psychologen "überlegen" fühlen.

 

Anderseits, hält die Angst und der Nimbus vor dem Verlust an Sozialprestige, die Psychologen und Psychotherapeuten davon ab,

sich mit Astrologie auseinanderzusetzen.

 

Es bleibt ein Rätsel wie man die psychische Struktur des Menschen erkennen kann (die Aufzeichnung der psychischen Struktur

ist das Horoskop) und ausserdem meist über kein oder geringes Wissen um die Symbole verfügt, ohne die Astrologie, ohne Horoskop.

 

Kurzum: Dem Psychotherapeuten fehlt das Wissen um die kosmischen Prinzipien, das konkrete Wissen um die tausend Anlagen

und Fähigkeiten des Menschen, fehlt das Hintergrundwissen - fehlt die kosmische Ebene.

Auch sein Blickwinkel ist beengt und muss erweitert werden.

 

Jede Disziplin erfährt durch andere Wissensgebiete nicht nur eine Erweiterung, sondern auch eine Veränderung.

So würde z.B. auch die Esoterik gänzlich anders, wenn man sie mit Psychologie, Soziologie, Medizin, polit. Wissenschaften

und Pädagogik verbinden würde.

 

Die Esoterik würde also in einem solchen Fall mehr Inhalt bekommen und an Lebendigkeit und Lebensnähe zunehmen.

So wie jede Disziplin ein Teil des Ganzen ist und bei Ausübung alle Teile verändert, so wird das Fachgebiet selbst

durch die anderen Mosaiksteine verändert.

 

So würden einige esoterische "Weisheiten" anders aussehen, würden einen anderen Sinn offenbaren und an Differenziertheit zunehmen, wenn sie durch Psychologie und Soziologie filtriert worden wären.

 

Das waren Auszüge aus dem Buch  "Befreiung vom Schicksalszwang"  Hermann Meyer


Beate Berndt - Heilpraktikerin für Psychotherapie und Astrologin